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Ärztliche Verordnung

Ergotherapie wird in der Regel von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin (Hausarzt/-ärztin oder Facharzt/-ärztin) verordnet. Er/Sie kann dabei - je nach Krankheitsbild und Ziel - zwischen folgenden ergotherapeutischen Maßnahmen wählen:         

                                                                                    

Rezept

 

  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
  • Motorisch-funktionelle Behandlung 
  • Hirnleistungstraining
  • Psychisch-funktionelle Behandlung
  • Thermische Anwendung
  • Hausbesuch (auch Heimbesuch)



Zusätzlich kann bei Bedarf eine Beratung zur Integration ins häusliche und/oder soziale Umfeld durchgeführt werden. Näheres dazu in der Menüführung links.

 

Zuzahlungen

Gesetzlich Versicherte ab dem 18. Lebensjahr sind verpflichtet, einen Eigenanteil an die Krankenkassen abzuführen (10,- Euro pro Verordnung plus 10 % der Behandlungskosten). Dieser Betrag wird von den Heilmittelerbringern (unserer Praxis) eingezogen und ohne Abzug an die Krankenkasse weitergeleitet.

In folgenden Fällen können Sie sich von Ihrer Krankenkasse von den Zuzahlungen befreien lassen (Nachweis über einen sogenannten "Befreiungsausweis"):

  • Die Höhe der Zuzahlungen im Kalenderjahr wird 2 % Ihres Jahreseinkommens überschreiten.
  • Chronikerregelung: Für chronisch Kranke (Definition: Ein nachgewiesener Arztbesuch pro Quartal aufgrund derselben Krankheit plus entweder: Pflegestufe 2-3 oder Grad der Behinderung mind.
  • 60 % oder Minderung der Erwerbstätigkeit mind. 60 % oder kontinuierliche medizinische Ver-sorgung erforderlich) gilt eine Zuzahlungspflicht von max. 1 % des Jahreseinkommens.


Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über die genauen Bedingungen. Für den Einzug der Zuzahlung gilt stets die Vorlage des Befreiungsbescheides.


Folgende Personengruppen sind von der Zuzahlungsregelung grundsätzlich nicht betroffen:


Privatpatienten, Versicherte der freien Heilfürsorge, Unfallverletzte (BG, Gemeindeunfallversicherung), Postbeamtenkasse A, Versicherte der freien Arzt- und Medizinkasse (Hessen) oder Patienten mit Befreungsbescheinigung der Krankenkasse (s. oben).


Krankheitskosten über die Steuererklärung absetzen

Der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) empfiehlt allen Steuerpflichtigen, alle Krankheitskosten (Zuzahlungen zu Heilmitteln, Arzneimitteln, Praxisgebühren, stationären Krankenhausbehandlungen, Rehabilitation und Aufwendungen für Zahnersatz) bei der Steuererklärung mit anzugeben, unabhängig davon ob sie offensichtlich unter dem Betrag der zumutbaren Belastung liegen oder nicht.


Privatversicherte
     
                                                          

Privatversicherte erhalten zu Beginn der Behandlung eine Honorarvereinbarung. Nach Rezeptabschluss wird der vereinbarte Betrag privat in Rechnung gestellt. Die Rechnung kann bei der privaten Krankenversicherung zur Erstattung eingereicht werden- die Höhe der Erstattattung entnehmen Sie bitte Ihrem Vertrag (variiert je nach Art des Vertrages).

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